Problematik „Eschentriebsterben“, im Hinblick auf die Allee in Aigen-Schlägl

 

 

 

 

Kardinalpunkte der Problematik „Eschentriebsterben“,

im Hinblick auf die Allee in Aigen-Schlägl

 

1.) Das Eschentriebsterben tritt vor allem auf,  wenn mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Waldstandort
  • besonders feuchter Standort
  • junge Bäume (bis rund 30 Jahre alt)

Darum etwa auch die jüngsten Schreckensmeldungen in den Medien, wonach bei Tulln rund 2.500 Eschen gefällt werden mussten (dortige Kombination aus Waldstandort & besonders feucht).

Hingegen ist das Eschentriebsterben in Städten und auch in der Kulturlandschaft (was ja auf Alleen zutrifft) wesentlich seltener anzutreffen,  weil der Infektionsdruck weit geringer ist. D.h. nicht, dass Alleebäume überhaupt nicht am Eschentriebsterben erkranken können, aber dass Kulturlandschaftsbäume viel eher damit zurechtkommen.

Auf feuchten Standorten kann infolge des Eschentriebsterbens  und der damit einhergehenden Schwächung des Baumes der gefürchtete Hallimasch-Pilz leichter Fuß fassen  –  d.h. als Sekundärbefall  -  infolge dessen die Stabilität des Baumes stark beeinträchtigt  wird und es zum Umfallen kommen kann. Es gibt eine eigene Broschüre zum Thema Eschensterben & Verkehrssicherheit (https://www.salzburg.gv.at/agrarwald_/Documents/Eschentriebsterben.pdf).

 

Auf die Allee in Schlägl treffen jedoch sämtliche 3 obigen Punkte nicht zu !

 

2.) Mit dem gründlichen und rechtzeitigen Entfernen des Eschenlaubes gibt es im Unterschied zu einem Waldstandort bei einer Allee eine konkrete und einfach umzusetzende  Möglichkeit der Prävention, um den Befallsdruck mit dem aus Asien eingeschleppten Erreger drastisch zu reduzieren.

 

3.) Wissenschaftler, wie der nicht nur österreichweit sondern international renommierte Forstphytopathologe Dr. Thomas Kirisits, von der BOKU (Institut für Forstentomologie, Forstschutz und Forstphytopathologie) kritisieren, dass viele Eschen voreilig gerodet werden. Ergänzend dazu ein weiterer wissenschaftlicher Appell aus dem Ausland: „Acht Jahre nach der Identifizierung der Krankheit in Dänemark wird empfohlen, auch erkrankte Eschen so lange wie vertretbar zu bewahren und erst dann zu fällen, wenn sich die Kronen über mehrere Jahre nicht regenerieren.“ (mehr dazu)

 

4.) Wenn ev. einzelne Eschen der Allee tatsächlich so beeinträchtigt sein sollten, dass eine Schlägerung unumgänglich erscheint (dazu wurde bisher kein Gutachten seitens eines ausgewiesenen und unabhängigen Experten erstellt), wieso werden dann nicht genau jene Einzelexemplare entnommen anstatt dass man zur Radikalmaßnahme greift?

 

DI Stephan Zanzerl,

Absolvent der Universität für Bodenkultur,

Studium Forst- und Holzwirtschaft

 

 

Brandstiftung in Altenfelden

Nach der Brandstiftung auf das Asylheim in Altenfelden haben sich in diversen Foren im Internet Menschen zu Wort gemeldet, die diese Tat als ‚heroisch’ und  ,mutig’, als einen Akt der Selbstverteidigung’ oder als ‚logische Konsequenz’ werten. Ein neuerbautes Haus abzufackeln ist aber weder heroisch noch mutig – es ist schwer kriminell und feige noch dazu!

Dass den Tätern von Altenfelden Verständnis entgegen gebracht und Gratulationen dargebracht werden, muss erschüttern: Die SchreiberInnen dieser zustimmenden Postings haben selbst ein brennendes Zündholz in der Hand!

Vielleicht war es ja nur eine Frage der Zeit, bis die Welle der irregeleiteten Selbstjustiz auch nach Österreich schwappt. Traurig, dass es ausgerechnet in unserem Bezirk passieren sollte: Die Menschen in unserer Region sind nicht fremdenfeindlicher, nicht krimineller, nicht fehlgeleiteter als in anderen Regionen Österreichs – aber eben ganz offensichtlich auch nicht weniger.

Schon oftmals gesagt und nochmals wiederholt: Wer Kontakt mit ’Asylanten‘, diesen Schutzsuchenden, hat, ist bestürzt über ihr Schicksal, beeindruckt von ihrem Lebensmut und überwältigt von ihrer Menschlichkeit - dieses empathische Vorgehen verspricht neue persönliche Beziehungen und bereichert sowohl unser individuelles als auch das soziale Umfeld!

GLAS – Grüne Liste Aigen-Schlägl

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Krimineller Anschlag in Altenfelden

Wir werden uns jetzt alle überlegen müssen, warum es in einem Ort wie Altenfelden zu diesem feigen, kriminellen Anschlag auf ein gerade erst fertiggestelltes AsylwerberInnenheim kommen konnte - nicht nur wir, die wir uns ohnehin bemühen, dass vertriebene Menschen in Österreich Schutz finden, die Sprache lernen und sich sicher fühlen können.

Auch Menschen, die Ängste und Vorbehalte gegenüber den aus Kriegsgebieten fliehenden Schutzsuchenden hegen, müssen überdenken, wie radikalisierend sie in Flüchtlingsdebatten wirken wollen. Wenn keine Gelegenheit ausgelassen wird, negative Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen auf Flüchtlinge anzuwenden, darf man sich nicht wundern, wenn Feindbilder entstehen, aus denen dann solche Verbrechen, wie das in Altenfelden, erwachsen können.

Das Gesagte gilt natürlich noch viel mehr für Politik und Medien, deren Aufgabe es aus unserer Sicht jetzt ist, deeskalierend zu wirken, Lösungen zu suchen und das Vertrauen in unser demokratisches System zu erhalten.

Engagierte Jugendliche der SJ zeigten es am Sonntag dem 6.Juni 2016 bei einer Kundgebung in Altenfelden vor wie es funktionieren kann: das Verbindende zwischen den Menschen hervorheben, die christlichen Werte in Erinnerung rufen und über Parteigrenzen hinweg Mitverbündete suchen.

Karoline Eckl-Honzik

Gemeinsam im Dienste der Vielfalt

Einen ganzen Nachmittag räumten elf Asylwerber aus Somalia, dem Sudan und Ghana gemeinsam mit Mitarbeitern des Naturschutzbundes und des Grünen Herz Europas eine Ökofläche im Böhmerwald auf.
Die nach der Schlägerung einer nicht standortgerechten Fichtenaufforstung im Randbereich des äußerst wertvollen Lebensraumes liegen gebliebenen Äste wurden aus der Fläche herausgebracht.
Jetzt kann sich hier wieder eine natürliche Vegetation entwickeln. Die zusammengetragenen Asthaufen dienen Vögeln wie Zaunkönig und Rotkehlchen als Nistmöglichkeit, Amphibien und Reptilien wie Erdkröte und Bergeidechse als Unterschlupfmöglichkeit.
Mit einem gemeinsamen Essen wurde der Arbeitseinsatz gemütlich beendet.

Der Naturschutzbund bedankt sich bei allen Helfern sehr herzlich!

Naturschutzbund

| naturschutzbund | Oberösterreich

 

GLAS-SPLITTER 2/16

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 OÖN:

Rathausfrage beschäftigt Fusions-Orte

ROHRBACH-BERG/AIGEN-SCHLÄGL. Sowohl in Rohrbach-Berg als auch in Aigen-Schlägl wird fleißig debattiert.

Nach den Gemeindefusionen stehen die Umbauten der Rathäuser am Aigener Marktplatz und am Rohrbacher Stadtplatz an. In beiden Gemeinden gab es grundsätzlich eine Übereinstimmung darüber, dass die bestehenden Rathäuser umgebaut werden. In Rohrbach soll zudem das Wasserbauerhaus neu gestaltet werden. In beiden Gemeinden wollen nun die kleinen Fraktionen die Projekte noch einmal überdenken.

In Aigen-Schlägl ist es die Grünen-Fraktion GLAS, die sich einen völligen Neubau des Amtsgebäudes wünscht... zum Artikel

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Elternhaltestelle – was ist denn das?

SchülerInnen, die ihre Schule zu Fuß erreichen, haben womöglich unterwegs Klassenkamaraden angetroffen – ihnen ist etwas in der Umgebung (ein blühender Baum, ein Vogel) aufgefallen, sie haben sich bewegt und kommen daher wacher an. Das Projekt Elternhaltestelle zielt darauf hin, dass möglichst viele SchülerInnen zumindest die letzten 300 oder 500 Meter bis zur Schule gehen, ab einem beschilderten Treffpunkt, den sie entweder im elterlichen Pkw oder ebenfalls zu Fuß erreichen: eine Elternhaltestelle.

Zu den Vorteilen für Kinder gehören:

  • Bewegung vor und nach dem Unterricht macht wach und fit.
  • Die Kinder können sich im Unterricht besser konzentrieren.
  • Sie lernen, sich im Straßenverkehr zurechtzufinden.
  • Sie werden selbständiger und gewinnen Selbstvertrauen.
  • Sie erleben den gemeinsamen Weg zur Schule als bereichend.

Und auch Eltern haben dadurch Vorteile:

  • Sie gewinnen Zeit, wenn das Eltern-Taxi weniger oder gar nicht benötigt wird.
  • Ihre Kinder sind nach der Schule ausgeglichener.
  • Ihre Kinder werden selbständiger.

Das Projekt „sicher bewegt – Elternhaltestelle“ wurde bereits in mehr als zwanzig oberösterreichischen Gemeinden durchgeführt und läuft im April 2016 auch in Aigen-Schlägl an. Ein von der externen Fachfrau Birgit Appelt betreuter Arbeitskreis traf sich am 6. April, um mögliche Standorte für Elternhaltestellen ins Auge zu fassen. Diese werden besichtigt, bevor ein Umsetzungsplan entworfen und im Schulforum vorgestellt wird. Mit Schulbeginn im September sollten voraussichtlich etwa vier bis fünf Elternhaltestellen in Betrieb gehen.

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GLAS gratuliert der Gemeinde Aigen-Schlägl und ihrem Kindergarten-Team zur Auszeichnung:

bezirksrundschau.com:

Bezirk hat erstmals 1A-Gemeinde

Aigen-Schlägl ist in Sachen Kinderbetreuung ausgezeichnet – sagt eine Studie der Arbeiterkammer.

BEZIRK (wies). Positiv sticht der Bezirk Rohrbach bei der Studie der Arbeiterkammer hervor, wenn es um den Ausbau der Kinderbetreuung geht. In Aigen-Schlägl werden die Kriterien (siehe Zur Sache) zur Gänze erfüllt. Die Gemeinde ist jetzt "1A", weil die Öffnungszeiten im Kindergarten ausgeweitet wurden. In Hofkirchen und Pfarrkirchen, die bisher C-klassig waren und jetzt B-klassig sind, wurde das Angebot im Kindergarten um das tägliche Mittagessen erweitert... zum Artikel

Geschenke des Himmels

Anfang August war ich am Vormittag im Böhmerwald unterwegs (mit einem Fahrrad samt Hilfsantrieb). Es hatte länger nicht geregnet und sollte wieder ein heißer Tag werden. Doch der Wald war noch angenehm kühl und schattig – und so still, dass zu hören war, wie Wasser dahinfloss ….

Das einwandfreie Wasser des Böhmerwalds ist ein gutes Beispiel dafür, wie uns lebenswichtige Dinge geschenkt werden. Die Natur behandelt uns großzügig, keine Frage. Eine Nachbarin von mir meint, wir wohnen hierzulande im Paradies, sie hat es gar nicht nötig zu verreisen. Ich verstehe sie gut.

Doch selbstverständlich sind diese Geschenke nicht. Es ist an uns, mit ihnen sorgfältig umzugehen, damit sie auch unseren Enkeln zugutekommen. Die Biosphäre ist verwundbar. In den letzten hundert Jahren sind unsere Möglichkeiten, sie zu beschädigen, viel mehr gewachsen als unser Verstand.

Ein kluger Mensch sagte gegen Ende des 20. Jahrhunderts einmal sinngemäß, „Die Antwort liegt in der Technik – doch wie lautete die Frage?“
Ja, wie eigentlich?                                                                                                                                 Andrew Kilpatrick

Werte

basisdemokratisch - ökologisch - selbstbestimmt - feministisch - gewaltfrei - solidarisch

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Information

 

 

 

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Traurige Bestätigung:

Von 20 gefällten Bäumen
waren 17 gesund.


Am Querschnitt erkennt man keine Holzverfärbungen
(ausgehend von Wurzelhalsnekrosen),
die auf das Eschentriebsterben im Bereich des Stammfußes
hindeuten würden.
Der "Braunkern" in der Mitte hat nichts mit der Krankheit zu tun,
sondern ist abiotischen Ursprungs und tritt
an vielen älteren Eschen auf.
Die Eschen hätten möglicherweise noch lange leben können.

 

Thematik

Eschensterben

Fachinformationen:

 

Kardinalpunkte der Problematik

„Eschentriebsterben“,

in Hinblick auf die

Allee in Aigen-Schlägl

von DI Stephan Zanzerl ,
Absolvent der Universität für Bodenkultur,
Studium Forst- und Holzwirtschaft

 

 

Das Eschentriebsterben
an Stadt- und Straßenbäumen
– eine Situationsbeschreibung aus Dänemark

 

AMT DER STEIERMÄRKISCHEN LANDESREGIERUNG
Aufruf zum Schutz gesunder Eschen

 

Erhebungen zum Eschentriebsterben in
Eschen-Samenplantagen
und an Eschen-Einzelbaumabsaaten

 

Forstschutz: ESCHENTRIEBSTERBEN
WISSENSSTAND UND STRATEGIEN
ZUR ERHALTUNG DER ESCHE

Priv.-Doz. DI Dr. Thomas Kirisits1, DI Christian Freinschlag2,

Ing. Andreas Pfister3 und DI DI Gregor M. Unger4

1Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), 2Bezirksforstinspektion

Bregenz, 3Landesforstdirektion Steiermark, 4Bundesforschungszentrum

für Wald (BFW)

 

Land Salzburg
Eschen(trieb)sterben
und Verkehrssicherheit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstleistungsscheck

für AsylwerberInnen

Links, Information auf Arabisch,
Dari und Deutsch
hier...
Je nach Tätigkeit gelten Mindestlöhne:
 Zur Tabelle für Mindeststundenlöhne 2017 ...  

 

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ECAR-SHARING

in Aigen-Schlägl

GLAS ist dabei!


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Gemeindefinanzen Online;

Hier kannst du den Haushalt

jeder Gemeinde von Österreich

einsehen.


 

Notiz am Rande

Thomas Eckl von GLAS
besucht mit der Grünen Bildungswerkstatt in Straßburg
die grüne Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Ulrike Lunacek
und
Michel Raimon, EP-Abgeortneter der Grünen,
im Europäischen Parlament.